Anschaffung
Eine neue Gastherme kostet 8.000 bis 14.000 Euro, eine komplette Wärmepumpe 22.000 bis 38.000 Euro. Nach Förderung schrumpft die Differenz deutlich, in manchen Konstellationen auf wenige tausend Euro.
Betriebskosten
Eine Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom drei bis vier Kilowattstunden Wärme. Gas wird durch die CO2-Bepreisung jährlich teurer. Mit Wärmepumpentarif oder eigener PV liegt die Wärmepumpe im Betrieb klar vorne.
Komfort
Kein Unterschied bei Raumwärme und Warmwasser, wenn die Anlage richtig geplant ist. Zusatzpunkt Wärmepumpe: Kühlfunktion im Sommer über die Fußbodenheizung, App-Steuerung, kein Kaminkehrer.
Zukunftssicherheit
Österreich plant den Ausstieg aus fossilen Heizungen. Gasnetze werden in Teilen zurückgebaut, Netzgebühren steigen für die verbleibenden Kunden. Eine Wärmepumpe ist davon nicht betroffen.
Fazit
Wer die nächsten 20 Jahre im Haus bleibt, fährt mit der Wärmepumpe wirtschaftlich und ökologisch besser. Die Ausnahme sind unsanierte Gebäude mit sehr hohem Verbrauch, dort sollte die Sanierung zuerst kommen.
